Die Geburt – Ein langer Weg

Von der Schwangerschaft bis zur Geburt ist es ein langer Weg für alle Beteiligten. Der Richtwert liegt hier bekanntlich bei 9 Monaten, was jedoch wirklich nur als ein Richtwert zu sehen ist. Dabei ist nicht nur die Situation der Geburt selbst ein wichtiger Teil des Ganzen, sondern auch der Weg dorthin. Also die Schwangerschaft selbst und die damit verbundenen Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Dabei wird meist außer Acht gelassen, dass es auch kurz vor der Geburt sowie bei der Geburt einige wichtige Punkt gibt, die es zu beachten gilt. Welche dies im Einzelnen sind, dass soll im anschließenden Text einmal näher betrachtet werden.

Fakten zur Geburt – Was ist besonders wichtig?

Bis zur Geburt ist es ein langer und manchmal auch schwieriger Weg. Die meisten Frauen sind daher froh, wenn der Tag der Geburt näher rückt. Doch dabei werden sehr häufig wichtige Punkte einfach vergessen. Dies ist zum einen auf die Vorfreude, zum anderen aber auch teilweise auf Unwissenheit zurückzuführen. Speziell bei jungen Müttern oder werdenden Müttern spielt der zweite Punkt eine deutlich höhere Rolle. Doch was muss man eigentlich beachten, wenn der Tag der Geburt näher rückt? Als erstes sind hier die medizinischen Untersuchungen ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Sollten sich Probleme für die bevorstehende Geburt abzeichnen, kann man bereits im Vorfeld darauf reagieren, was das Leben von Mutter und Kind schützt. Diese Untersuchungen vorab sind nicht verpflichtend, was viele junge Mütter dazu bringt, diese zu ignorieren. Man muss aber hier doch ganz deutlich sagen, dass diese mehr als nur zu empfehlen sind. Darüber hinaus sollte man als zweiten wesentlichen Punkt, den Körper vor der Geburt besonders schonen. Natürlich macht man dies auch in gewisser Weise schon in der Schwangerschaft, da man das Wohl des Kindes nicht beeinträchtigen möchte. Bei der Geburt geht es aber auch um das Wohl des eigenen Körpers. Daher sollte dieser ideal vorbereitet sein. Das heißt, der Körper sollte bei Kräften sein, um die Strapazen der Geburt auch ohne weiteres überstehen zu können.

Die richtige Vorbereitung

Die richtige Vorbereitung vor einer Geburt ist also ein entscheidender Faktor, wie man aus dem oberen Teil bereits schon grob ersehen konnte. Dabei sollte es als erstes natürlich nach wie vor das Wohl und die Gesundheit des Kindes im Vordergrund stehen. Es gibt also keinen Grund, die typischen Verhaltensweisen, die man während der Schwangerschaft durchführt, jetzt wegzulassen. Insofern diese selbstverständlich zum Wohle des Kindes beitragen. Aber auch der eigene Körper sollte darauf vorbereiten werden. Hier gibt es zwei wesentliche Punkte. Zum einen die körperliche Kraft, die zur Verfügung stehen sollte. Erholung und Entspannung sind hier die wichtigsten Hilfsmittel, die dem Körper zur gewünschten Stärke verhelfen. Aber auch die psychologische Seite sollte nicht außer Acht gelassen werden. Als Mensch sollte man sich mental auf eine gewisse Situation einstellen, wenn diese vorhersehbar ist. Eine Geburt ist natürlich vorhersehbar und fällt somit unter diesen Bereich. Die psychische Vorbereitung wird von einigen Medizinern sogar als die wichtigere angesehen, da hier der Körper zusätzliche Energien bereitstellt, um sich auf die Situation instinktiv vorzubereiten. Auch wenn dies die Meinung ist, sollte man trotzdem stets beide Punkte immer im Blick haben und das bestmögliche hierfür tun.

Kindergesundheit – Die Sorge eines jeden Elternteils

Als Eltern ist man in jeder Sekunde um das Wohl seines Kindes besorgt. Natürlich möchte man nur das Beste für seine Liebsten, was sich selbstverständlich auch auf die Gesundheit oder vielleicht sogar insbesondere auf die Gesundheit bezieht. Dabei stellen sich viele Eltern die Frage, ob man die Gesundheit eines Kindes positiv beeinflussen kann. Gibt es Möglichkeiten hier für eine bessere Grundlage zu sorgen und wenn ja, was genau kann man tun? Um diese Frage klären zu können, sollen im weiteren Verlauf einmal einige Punkte näher betrachtet werden.

Die Gesundheit des Kindes in den Fokus stellen?

Die Gesundheit des Kindes sollte generell im Fokus stehen. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Soll man das Kind vor äußerlichen Einwirkungen schützen? Soll man alles was schädlich sein könnte, weit weg vom Kind halten? Ganz im Gegenteil. Äußerliche Einwirkungen sind enorm wichtig für die Gesundheit des Kindes, da dadurch das Immunsystem gestärkt wird. Es ist also sinnvoll das Kinder im Dreck spielen oder auch mit Bakterien und Viren in Kontakt kommen. Auf diese Weise lernt der Körper diese Schädlinge kennen und produziert Antikörper, die für die weitere Entwicklung des Kindes von enormen Vorteil sind. Was man jedoch vermeiden sollte sind künstlich erschaffene Faktoren, wie beispielsweise das Rauchen im gleichen Raum oder generell in der Nähe des Kindes. Auf diese Stoffe kann der Körper nicht direkt reagieren und somit kann es zu einer Schädigung der Gesundheit kommen. Sollte man als Elternteil also Raucher sein, so sollte man dies nur in einer kinderfreien Umgebung tun. Dies gilt nicht nur für das eigene Kind sondern ganz allgemein. Schließlich würde man als Elternteil auch nicht wollen, dass jemand fremdes durch sein Rauchverhalten das eigene Kind gefährdet. Man sollte hier also den Blick sehr objektiv halten. Natürliche Einflüsse, die durch unsere Umwelt bzw. durch die Natur entstehen, sind im gewissen Maße „gesund“ für das Kind. Dabei spielt die Dosierung eine wesentliche Rolle. Ein zu hoher Kontakt mit Bakterien und Viren kann natürlich zum Problem werden. Jedoch muss man bei einer Erkrankung durch solche Schädlinge ebenfalls festhalten, dass auch dies den Körper langfristig stärken wird. Wird ein Kind zum Erwachsenen und hat derartige Erfahrungen bisher nicht machen können, so werden die Probleme einer Krankheit im höheren Alter deutlich höher ausfallen, da dem Körper die nötigen Informationen für eine direkte Reaktion fehlen.

Gezielt die Gesundheit fördern?

Die Gesundheit eines Kindes kann auf gewisse Weise gezielt gefördert werden. In erster Linie kann man hier natürlich auf die Ernährung achten. Zwar essen Kinder natürlich auch gerne Süßigkeiten oder ähnliches, was jedoch kein Problem sein muss. Auch hier kommt es einmal mehr auf die Dosierung an. Ab und an mal Süßigkeiten zu essen ist keine Sünde sondern viel mehr einfach nur menschlich und keineswegs gesundheitsschädigend. Ebenso ist es auch sinnvoll das Kind im sportlichen Bereich zu unterstützen und auch zu motivieren. Durch Sport kann der Körper zusätzlich trainiert werden und somit widerstandsfähiger gegen äußerliche Einwirkungen werden. Darüber hinaus werden die meisten Sportarten an der frischen Luft durchgeführt. Auch dies ist ein wichtiger Faktor, wenn man die Gesundheit des Kindes gezielt steigern möchte. Ein Zwang sollte hier aber nirgendwo dahinter stehen. Dieser wäre Kontraproduktiv.

Konzentrationsstörung – Ein zunehmendes Problem unserer Gesellschaft?

Das Phänomen der Konzentrationsstörung nimmt immer neue Formen in unserer Gesellschaft an. Viele Wissenschaftler und Mediziner sprechen hier von einem Problem, was wir Menschen durch unsere Handlungen selbst hervorrufen. Gemeint sind dabei künstliche Stresssituationen, die wir im Alltag erleben. Natürlich gab es solche Situationen auch schon in den vergangenen Jahrzehnten wenn nicht gar Jahrhunderten. Doch ein wesentlicher Bestandteil hat sich in der heutigen Zeit zusätzlich verändert, der uns mehr und mehr vor Probleme stellt. Die Konzentrationsstörung bezieht sich dabei nicht nur auf jüngere Menschen, wie beispielsweise Schulkindern. Auch bei Erwachsenen ist es immer mehr zu einem großen Problem geworden.

Konzentrationsstörungen bei Erwachsenen

Die Konzentrationsstörung kann durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei jedoch um eine Überbelastung des Körpers, die wir unbewusst tätigen. Speziell die geistigen Fähigkeiten werden hier in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Phänomen verfolgt uns besonders im Alltag, insbesondere auf der Arbeit. Durch den immer zunehmenden Leistungsdruck ist das Gehirn praktisch im Dauereinsatz und das immer unter voller Belastung. Das dadurch eine Überstrapazierung erzeugt wird, ist also keine Gefahr sondern lediglich eine Frage der Zeit. Genau dieser Leistungsdruck ist es auch, der sich gegenüber vergangener Zeiten deutlich von der heutigen unterscheidet. Der Druck und die Angst vor dem Versagen haben neue Dimensionen angenommen, was uns vor unerwartete körperliche Probleme stellt bzw. gestellt hat. Ist eine Konzentrationsstörung erst einmal im Körper angekommen, ist es enorm schwierig diese wieder loszubekommen. In vielen Fällen führt eine solche Überbelastung auch zum Burnout Syndrom. Auch hier zeigt sich einmal mehr, wie stark die Veränderung gegenüber der letzten Jahrzehnte zugenommen hat. Das Burnout Syndrom ist im Endeffekt eine Folge der Konzentrationsstörung, die dadurch hervorgerufen wird, dass wir das Problem bewusst ignorieren und den Körper weiter zu Höchstleistungen treiben. Das dann eine entsprechende Reaktion des Körpers folgt, ist dabei nur logisch. Gerade Erwachsene leiden verstärkt an diesem Problem, was speziell auf den persönlichen Leistungsdruck zurückzuführen ist. Doch auch bei Kindern lässt sich dieses Problem immer häufiger feststellen, was für uns Menschen ein echtes Alarmsignal sein sollte.

Kann man Konzentrationsstörungen vorbeugen?

Konzentrationsstörungen sind genau betrachtet in vielen Fällen ein von uns künstlich erschaffenes Problem. Wie bereits oben beschrieben, fördern wir diese Situation durch die stetige Überbelastung unseres Körpers. Da es sich um ein selbst erschaffenes Problem handelt, können hier natürlich auch Maßnahmen getroffen werden, dessen vorzubeugen. Beispielsweise die gezielte Entspannung des Körpers. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen. Ein einfaches Mittel, was man anwenden könnte, wäre autogenes Training. Dabei sollte man jedoch immer beachten, dass jeder Mensch anders auf gewisse Einflüsse reagiert. Ein Erfolg mit einer solchen Methode ist also nicht vorprogrammiert. Je nach Person und körperlichen Gegebenheiten sollte hier ein passendes Programm erstellt werden. Viele Menschen nutzen auch den Sport, um sich vom Stress zu erholen. Eine Konzentrationsstörung wird in der Regel dann verstärkt auftreten, wenn dem Körper gar keine Erholungspausen gegönnt werden. Damit ist nicht nur die allgemeine Ruhephase, also das Schlafen, gemeint. Um wirklich dem Körper eine Ruhephase während des Schlafens zu ermöglichen, sollten Gedanken über den Alltag gestrichen werden. Die Kunst dabei ist es, genau dies auch in die Tat umsetzen zu können. Nur dann kann man einer Konzentrationsstörung auch wirklich vorbeugen. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei nicht um eine Heilung oder um ein direktes Entgegenwirken handelt, welches die Störung generell verhindert. Man spricht hier lediglich vom Ausgleich oder einer Entlastung des Körpers. Eine dauerhafte Überbelastung wird also auf kurz oder lang trotzdem zu einer Konzentrationsstörung führen können.

Das Gehör – Ein Mysterium seiner Selbst

Der Mensch verfügt über viele komplexe Strukturen und Organe, doch keines ist auch nur Ansatzweise vergleichbar mit dem menschlichen Ohr. Der Aufbau ist so fein und zugleich so empfindlich. Durch diese Struktur ist das menschliche Ohr in der Lage Höchstleistungen zu vollbringen, was jedoch nur unter der Voraussetzung gegeben ist, dass man hier auch einen wesentlichen Nachteil hinnehmen muss. Das Ohr besitzt kaum eigene Schutzfunktionen, was die Gefahr einer Entzündung oder Erkrankung natürlich stark erhöht. Doch darüber hinaus stellen Erkrankungen des Ohres auch eine deutlich höhere Gefahr dar, als dies bei anderen Organen in der Regel der Fall ist. Welche Krankheiten hier besonders schnell zu einem echten Risiko werden können, dies soll im weiteren Verlauf des Textes einmal näher betrachtet werden.

Mittelohrentzündung – Die große Gefahr

Jeder kennt sie, jeder hat sie wohl schon einmal gehabt. Die typische Mittelohrentzündung. Prinzipiell klingt sie erst einmal ganz „harmlos“ da man sie auf zahlreiche Art und Weisen behandeln kann. Lediglich der Schmerz den diese Erkrankung mit sich führt, treibt die Angst der Menschen vor dieser Krankheit voran. Doch man unterschätzt sehr schnell die eigentlichen Gefahren dieser Krankheit. Eine Mittelohrentzündung ist alles andere als eine harmlose Erkrankung, die keine großen Auswirkungen haben kann. Ist das Mittelohr erst einmal entzündet können sich hier auch Bakterien und Viren ausbreiten. Die Gefahr einer Infektion auch der anderen Teile des Ohres ist also enorm hoch. Eine schnelle Behandlung ist hier zwingend erforderlich. Wird eine solche Behandlung nur bedingt oder gar nicht durchgeführt kann dies sogar zum Verlust der Hörfähigkeit führen. Im Gegensatz zu anderen Organen kann sich das Ohr an vielen Stellen nicht mehr selbst regenerieren. Das heißt, ein beispielsweise gerissenes Trommelfell wird nicht mehr verheilen. Das Hören wäre somit eingeschränkt oder im schlimmsten Falle gar nicht mehr möglich. Natürlich gibt es neben der Erkrankung im Mittelohr auch zahlreiche andere Situationen bei dem das Ohr in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Dennoch ist gerade diese Erkrankung ein typisches Phänomen, was jeder sicherlich schon einmal erlebt hat. Besonders Kinder sind hier sehr häufig davon betroffen.

Lässt sich eine Mittelohrentzündung vorbeugen?

Prinzipiell kann man natürlich jeder Krankheit auf gewisse Art und Weise vorbeugen. Beispielsweise durch die Einnahme von ausreichend Vitaminen und Mineralien, um den Körper bestmöglich vor äußerlichen Einwirkungen zu schützen. Eine hundertprozentige Garantie gibt es jedoch nie. Das Vorbeugen einer Mittelohrentzündung basiert hier eher auf dem Prinzip des nicht zusätzlichen fördern. Das heißt, man sollte hier einige Faktoren, die eine Mittelohrentzündung hervorrufen können, stets vermeiden. Ein einfaches Beispiel dafür wäre der sogenannte „Zug“. In diesem Fall setzt man den Körper stärken Temperaturschwankungen aus, die durch das vorbeiziehen von kalten Luftströmen hervorgerufen werden. In der Regel treten diese Situationen verstärkt im Sommer auf, wenn man bei hohen Temperaturen nachts beispielsweise das Fenster öffnet und in der Nähe schläft. Verstärkt wird hier das Risiko noch zusätzlich, wenn die Haare feucht oder gar nass sind. Neben der Mittelohrentzündung können hier aber auch Krankheiten wie Erkältung oder Angina hervorgerufen werden. Von solchen Handlungen sollte man also generell absehen, wenn man einer Mittelohrentzündung oder auch anderen Krankheiten vorbeugen möchte. Gesunde Ernährung und Sport können ebenfalls das Risiko mindern. Wobei aber auch hier am Ende der Fakt bestehen bleibt, dass es keinen 100% Schutz gegen Krankheiten gibt. Ein direktes Vorbeugen ist also nicht möglich.

Sehvermögen – Das optimale Sehen?

Beim optimalen Sehen spricht man meist davon, wenn eine Person keine Hilfe benötigt, wie beispielsweise eine Brille. Das Auge kann somit völlig eigenständig Dinge wahrnehmen und Entfernungen richtig einschätzen. So kann man in einer solchen Situation theoretisch von einer 100% Sehstärke sprechen. Doch ist eine 100% Sehstärke überhaupt das optimale? Um diese Frage klären zu können, muss man sich die Fähigkeit des menschlichen Auges genauer anschauen. Dies soll im weiteren Verlaufe des Textes Aufschluss über die Antwort dieser Frage geben.

100% Sehkraft – Das Maximum oder nur eine Zahl?

100% Sehkraft das klingt erst einmal nach einem sehr guten Wert. Im Klartext würde dies bedeuten, dieser Mensch braucht keine Brille, um Dinge optisch wahrnehmen zu können. Prinzipiell ist dies natürlich richtig, wobei sich die Frage stellt ob hier auch wirklich das Maximum erreicht ist. Die Merkmale des Auges spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Das Auge kann aufgrund seines Aufbaues deutlich komplexere und detailreichere Wahrnehmungen durchführen als wir dies bisher für möglich gehalten haben. Ein einfaches Beispiel ist hierbei die typische Sportbrille, die beim Schießen genutzt wird. Diese Brille wird auch von Personen verwendet, die im Regelfall keine Brille nutzen. Doch warum benutzt man beim Schießen eine Brille? Zum einen ist dies natürlich für den Schutz der Augen. Zum anderen jedoch um weit entfernte Ziele besser wahrnehmen zu können. Die Brille stellt in diesem Punkt also eine zusätzliche Hilfe dar, um weit entfernte Objekte genau erkennen zu können. In einem solchen Fall spricht man auch von 200% Sehstärke oder noch darüber. Es ist also möglich mit einer Brille die optische Wahrnehmung nicht nur auf einen Normalstand zu bringen, wie dies bei Menschen der Fall wäre, die über eine Sehschwäche verfügen, sondern auch die Leistung des Auges darüber hinaus zu steigern. Um die Fähigkeiten des Auges optimal nutzen zu können, müsste man als Mensch als theoretisch gesehen immer eine Brille tragen, um so das echte Maximum ausschöpfen zu können.

Der schleichende Verlust der Sehkraft

Aus der Sicht eines Menschen betrachtet der zu seiner Geburt über eine 100% Sehkraft verfügte nimmt diese Fähigkeit über die Jahre hinweg kontinuierlich ab. Das magische Alter laut Ärzten liegt hier bei 45 Jahren. Ab dieser Zeit verringert sich die Sehkraft deutlich und eine Brille wird meist zur Pflicht. Dieser Verlauf ist auch auf die Alterung selbst zurückzuführen. Neben dem Auge werden auch andere Organe schwächer. Prinzipiell kann man hier sagen, entsteht diese Situation durch die dauerhafte Belastung die wir dem Körper über die Jahre hinweg zuführen. Natürlich lässt sich diese Situation gar nicht vermeiden, wenn wir einen typischen Alltag objektiv betrachten. Daher ist eine solche Entwicklung bei jedem Menschen auf kurz oder lang zu erwarten. Wie stark dabei die Sehkraft in diesen Jahren abnimmt ist absolut unterschiedlich. Neben dem typischen Abfall der Sehkraft können aber auch Augenerkrankungen eine Rolle spielen. Auch jene sind besonders im höheren Alter ein Risiko. Daher sollte man, sobald man einen Sehverlust bzw. einen Verlust der Sehkraft feststellt, einen Optiker aufsuchen der die momentane Stärke des Auges messen kann. Diese Untersuchung können natürlich auch Ärzte durchführen. Da dies aber nicht zu den typischen Aufgaben eines Arztes gehört, sollte man hier im Vorfeld einmal nachfragen, ob dies möglich wäre.

Gedächtnis des Menschen – Ein Wunder der Natur?

Das Gedächtnis des Menschen ist eines der geheimnisvollsten Merkmale, die der Mensch in seiner Gestalt mit sich bringt. Im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen auf unserem Planeten ist das Gedächtnis beim Menschen nicht nur besonders stark ausgeprägt, sondern verfügt auch über zahlreiche Funktionen, die wir im Alltag unbewusst nutzen. Doch was ist das Gedächtnis eigentlich und warum ist dieser Punkt für uns Menschen so unglaublich wichtig? Um diese Frage klären zu können, muss man das Gedächtnis auf eine etwas andere Weise betrachten.

Das Gedächtnis – Die Basis für unser Handeln

Das Gedächtnis, welches genau genommen nur einen kleinen Teil unseres Gehirns einnimmt, stellt die Grundstruktur und die Basis für unser tägliches Handeln dar. Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum gerade das Gedächtnis und nicht beispielsweise die Motorik einen solchen Stellenwert einnimmt. Natürlich hat die Motorik einen ähnlichen Stellenwert, wie viele andere Funktionen, die durch unser Gehirn geleitet werden. Das Gedächtnis jedoch beeinflusst indirekt jede Handlung, die wir durchführen. Der Satz „Ich handele aus Erfahrung“ beschreibt diese Situation außerordentlich gut. Denn das Gedächtnis liefert uns Informationen im Alltag, die die weitere Handlung nachhaltig beeinflussen. Dazu kann man ein einfaches Beispiel betrachten. Ein kleines Kind möchte eine Straße überqueren. Die Ampel ist rot, dennoch würde das Kind die Straße überqueren, da eine Information, dass bei Rot die Straße nicht überquert werden darf nicht vorliegt. Erst nachdem man das Kind darüber informiert hat, dass das Warten auf grün wichtig ist und das rot Stopp bedeutet, würde es auch nach diesem Prinzip handeln. Diese Informationen werden in unserem Gedächtnis gespeichert und in den jeweiligen Situationen, ob bewusst oder unbewusst, abgerufen. An diesem Punkt kann man also sehr einfach erkennen, wie groß der Einfluss des Gedächtnisses auf unsere täglichen Handlungen ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist der hohe Stellenwert, den das Gedächtnis beim Menschen einnimmt, begründbar. Ohne das Gedächtnis würde der Mensch teilweise völlig unkontrollierte Handlungen durchführen, die ohne jeglichen Hintergrund und Informationen entstehen.

Die immer wachsende Bibliothek?

Das Gedächtnis ist nicht nur ein täglicher Begleiter unseres Handelns. Mit jedem Schritt den wir tun, mit jeder Handlung die wir durchführen, sowie natürlich auch mit jedem Blick den wir auf einen gewissen Punkt legen, wächst unser Gedächtnis mit. Sei es beim Merken von bestimmten optischen Eindrücken oder auch durch das Hören von Geräuschen. Zu jeder Zeit ist unser Gedächtnis aktiv und speichert wesentliche Informationen, die wir eventuell in späteren Situationen gebrauchen könnten. Man kann das Gedächtnis daher auch als eine Art Bibliothek betrachten, in der immer neue Bücher geschrieben und eingeordnet werden. Dabei schreiben wir selbst diese Bücher durch unsere verschiedenen Situationen in die wir uns Tag für Tag begeben. An dieser Stelle sollte man das Gedächtnis jedoch nicht mit einem Computer vergleichen. Denn das Gedächtnis ist mehr als nur ein Speicherort. Ein Computer speichert alle Informationen, die wir selbst speichern möchten. Dieser würde nie eigenständig Informationen abspeichern, die er für relevant hält, da ein Computer die Relevanz nicht einschätzen kann. Ein Gedächtnis hingegen tut dies schon. Fällt dieses Komplexem in unserem Alltag aus, so ist unser Handel stark eingeschränkt. Die schlimmste Form die es hierbei geben kann ist die Demenz. Doch auch Kopfverletzungen können zu einem akuten Verlust von Informationen führen. Es muss also nicht zwangsläufig eine Krankheit sein, die uns im Leben behindern kann. Dennoch zählt man die Demenz zu den größten Krankheiten, mit der größten Auswirkung auf den Menschen und seine Handlungsfähigkeit. Ist das Gedächtnis durch eine Krankheit betroffen sind somit zahlreiche Funktionen des Körpers automatisch mitbetroffen und verhindern ein für uns gewohntes Leben.