Kindergesundheit – Die Sorge eines jeden Elternteils

Als Eltern ist man in jeder Sekunde um das Wohl seines Kindes besorgt. Natürlich möchte man nur das Beste für seine Liebsten, was sich selbstverständlich auch auf die Gesundheit oder vielleicht sogar insbesondere auf die Gesundheit bezieht. Dabei stellen sich viele Eltern die Frage, ob man die Gesundheit eines Kindes positiv beeinflussen kann. Gibt es Möglichkeiten hier für eine bessere Grundlage zu sorgen und wenn ja, was genau kann man tun? Um diese Frage klären zu können, sollen im weiteren Verlauf einmal einige Punkte näher betrachtet werden.

Die Gesundheit des Kindes in den Fokus stellen?

Die Gesundheit des Kindes sollte generell im Fokus stehen. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Soll man das Kind vor äußerlichen Einwirkungen schützen? Soll man alles was schädlich sein könnte, weit weg vom Kind halten? Ganz im Gegenteil. Äußerliche Einwirkungen sind enorm wichtig für die Gesundheit des Kindes, da dadurch das Immunsystem gestärkt wird. Es ist also sinnvoll das Kinder im Dreck spielen oder auch mit Bakterien und Viren in Kontakt kommen. Auf diese Weise lernt der Körper diese Schädlinge kennen und produziert Antikörper, die für die weitere Entwicklung des Kindes von enormen Vorteil sind. Was man jedoch vermeiden sollte sind künstlich erschaffene Faktoren, wie beispielsweise das Rauchen im gleichen Raum oder generell in der Nähe des Kindes. Auf diese Stoffe kann der Körper nicht direkt reagieren und somit kann es zu einer Schädigung der Gesundheit kommen. Sollte man als Elternteil also Raucher sein, so sollte man dies nur in einer kinderfreien Umgebung tun. Dies gilt nicht nur für das eigene Kind sondern ganz allgemein. Schließlich würde man als Elternteil auch nicht wollen, dass jemand fremdes durch sein Rauchverhalten das eigene Kind gefährdet. Man sollte hier also den Blick sehr objektiv halten. Natürliche Einflüsse, die durch unsere Umwelt bzw. durch die Natur entstehen, sind im gewissen Maße „gesund“ für das Kind. Dabei spielt die Dosierung eine wesentliche Rolle. Ein zu hoher Kontakt mit Bakterien und Viren kann natürlich zum Problem werden. Jedoch muss man bei einer Erkrankung durch solche Schädlinge ebenfalls festhalten, dass auch dies den Körper langfristig stärken wird. Wird ein Kind zum Erwachsenen und hat derartige Erfahrungen bisher nicht machen können, so werden die Probleme einer Krankheit im höheren Alter deutlich höher ausfallen, da dem Körper die nötigen Informationen für eine direkte Reaktion fehlen.

Gezielt die Gesundheit fördern?

Die Gesundheit eines Kindes kann auf gewisse Weise gezielt gefördert werden. In erster Linie kann man hier natürlich auf die Ernährung achten. Zwar essen Kinder natürlich auch gerne Süßigkeiten oder ähnliches, was jedoch kein Problem sein muss. Auch hier kommt es einmal mehr auf die Dosierung an. Ab und an mal Süßigkeiten zu essen ist keine Sünde sondern viel mehr einfach nur menschlich und keineswegs gesundheitsschädigend. Ebenso ist es auch sinnvoll das Kind im sportlichen Bereich zu unterstützen und auch zu motivieren. Durch Sport kann der Körper zusätzlich trainiert werden und somit widerstandsfähiger gegen äußerliche Einwirkungen werden. Darüber hinaus werden die meisten Sportarten an der frischen Luft durchgeführt. Auch dies ist ein wichtiger Faktor, wenn man die Gesundheit des Kindes gezielt steigern möchte. Ein Zwang sollte hier aber nirgendwo dahinter stehen. Dieser wäre Kontraproduktiv.

Das Gehör – Ein Mysterium seiner Selbst

Der Mensch verfügt über viele komplexe Strukturen und Organe, doch keines ist auch nur Ansatzweise vergleichbar mit dem menschlichen Ohr. Der Aufbau ist so fein und zugleich so empfindlich. Durch diese Struktur ist das menschliche Ohr in der Lage Höchstleistungen zu vollbringen, was jedoch nur unter der Voraussetzung gegeben ist, dass man hier auch einen wesentlichen Nachteil hinnehmen muss. Das Ohr besitzt kaum eigene Schutzfunktionen, was die Gefahr einer Entzündung oder Erkrankung natürlich stark erhöht. Doch darüber hinaus stellen Erkrankungen des Ohres auch eine deutlich höhere Gefahr dar, als dies bei anderen Organen in der Regel der Fall ist. Welche Krankheiten hier besonders schnell zu einem echten Risiko werden können, dies soll im weiteren Verlauf des Textes einmal näher betrachtet werden.

Mittelohrentzündung – Die große Gefahr

Jeder kennt sie, jeder hat sie wohl schon einmal gehabt. Die typische Mittelohrentzündung. Prinzipiell klingt sie erst einmal ganz „harmlos“ da man sie auf zahlreiche Art und Weisen behandeln kann. Lediglich der Schmerz den diese Erkrankung mit sich führt, treibt die Angst der Menschen vor dieser Krankheit voran. Doch man unterschätzt sehr schnell die eigentlichen Gefahren dieser Krankheit. Eine Mittelohrentzündung ist alles andere als eine harmlose Erkrankung, die keine großen Auswirkungen haben kann. Ist das Mittelohr erst einmal entzündet können sich hier auch Bakterien und Viren ausbreiten. Die Gefahr einer Infektion auch der anderen Teile des Ohres ist also enorm hoch. Eine schnelle Behandlung ist hier zwingend erforderlich. Wird eine solche Behandlung nur bedingt oder gar nicht durchgeführt kann dies sogar zum Verlust der Hörfähigkeit führen. Im Gegensatz zu anderen Organen kann sich das Ohr an vielen Stellen nicht mehr selbst regenerieren. Das heißt, ein beispielsweise gerissenes Trommelfell wird nicht mehr verheilen. Das Hören wäre somit eingeschränkt oder im schlimmsten Falle gar nicht mehr möglich. Natürlich gibt es neben der Erkrankung im Mittelohr auch zahlreiche andere Situationen bei dem das Ohr in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Dennoch ist gerade diese Erkrankung ein typisches Phänomen, was jeder sicherlich schon einmal erlebt hat. Besonders Kinder sind hier sehr häufig davon betroffen.

Lässt sich eine Mittelohrentzündung vorbeugen?

Prinzipiell kann man natürlich jeder Krankheit auf gewisse Art und Weise vorbeugen. Beispielsweise durch die Einnahme von ausreichend Vitaminen und Mineralien, um den Körper bestmöglich vor äußerlichen Einwirkungen zu schützen. Eine hundertprozentige Garantie gibt es jedoch nie. Das Vorbeugen einer Mittelohrentzündung basiert hier eher auf dem Prinzip des nicht zusätzlichen fördern. Das heißt, man sollte hier einige Faktoren, die eine Mittelohrentzündung hervorrufen können, stets vermeiden. Ein einfaches Beispiel dafür wäre der sogenannte „Zug“. In diesem Fall setzt man den Körper stärken Temperaturschwankungen aus, die durch das vorbeiziehen von kalten Luftströmen hervorgerufen werden. In der Regel treten diese Situationen verstärkt im Sommer auf, wenn man bei hohen Temperaturen nachts beispielsweise das Fenster öffnet und in der Nähe schläft. Verstärkt wird hier das Risiko noch zusätzlich, wenn die Haare feucht oder gar nass sind. Neben der Mittelohrentzündung können hier aber auch Krankheiten wie Erkältung oder Angina hervorgerufen werden. Von solchen Handlungen sollte man also generell absehen, wenn man einer Mittelohrentzündung oder auch anderen Krankheiten vorbeugen möchte. Gesunde Ernährung und Sport können ebenfalls das Risiko mindern. Wobei aber auch hier am Ende der Fakt bestehen bleibt, dass es keinen 100% Schutz gegen Krankheiten gibt. Ein direktes Vorbeugen ist also nicht möglich.