Konzentrationsstörung – Ein zunehmendes Problem unserer Gesellschaft?

Das Phänomen der Konzentrationsstörung nimmt immer neue Formen in unserer Gesellschaft an. Viele Wissenschaftler und Mediziner sprechen hier von einem Problem, was wir Menschen durch unsere Handlungen selbst hervorrufen. Gemeint sind dabei künstliche Stresssituationen, die wir im Alltag erleben. Natürlich gab es solche Situationen auch schon in den vergangenen Jahrzehnten wenn nicht gar Jahrhunderten. Doch ein wesentlicher Bestandteil hat sich in der heutigen Zeit zusätzlich verändert, der uns mehr und mehr vor Probleme stellt. Die Konzentrationsstörung bezieht sich dabei nicht nur auf jüngere Menschen, wie beispielsweise Schulkindern. Auch bei Erwachsenen ist es immer mehr zu einem großen Problem geworden.

Konzentrationsstörungen bei Erwachsenen

Die Konzentrationsstörung kann durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei jedoch um eine Überbelastung des Körpers, die wir unbewusst tätigen. Speziell die geistigen Fähigkeiten werden hier in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Phänomen verfolgt uns besonders im Alltag, insbesondere auf der Arbeit. Durch den immer zunehmenden Leistungsdruck ist das Gehirn praktisch im Dauereinsatz und das immer unter voller Belastung. Das dadurch eine Überstrapazierung erzeugt wird, ist also keine Gefahr sondern lediglich eine Frage der Zeit. Genau dieser Leistungsdruck ist es auch, der sich gegenüber vergangener Zeiten deutlich von der heutigen unterscheidet. Der Druck und die Angst vor dem Versagen haben neue Dimensionen angenommen, was uns vor unerwartete körperliche Probleme stellt bzw. gestellt hat. Ist eine Konzentrationsstörung erst einmal im Körper angekommen, ist es enorm schwierig diese wieder loszubekommen. In vielen Fällen führt eine solche Überbelastung auch zum Burnout Syndrom. Auch hier zeigt sich einmal mehr, wie stark die Veränderung gegenüber der letzten Jahrzehnte zugenommen hat. Das Burnout Syndrom ist im Endeffekt eine Folge der Konzentrationsstörung, die dadurch hervorgerufen wird, dass wir das Problem bewusst ignorieren und den Körper weiter zu Höchstleistungen treiben. Das dann eine entsprechende Reaktion des Körpers folgt, ist dabei nur logisch. Gerade Erwachsene leiden verstärkt an diesem Problem, was speziell auf den persönlichen Leistungsdruck zurückzuführen ist. Doch auch bei Kindern lässt sich dieses Problem immer häufiger feststellen, was für uns Menschen ein echtes Alarmsignal sein sollte.

Kann man Konzentrationsstörungen vorbeugen?

Konzentrationsstörungen sind genau betrachtet in vielen Fällen ein von uns künstlich erschaffenes Problem. Wie bereits oben beschrieben, fördern wir diese Situation durch die stetige Überbelastung unseres Körpers. Da es sich um ein selbst erschaffenes Problem handelt, können hier natürlich auch Maßnahmen getroffen werden, dessen vorzubeugen. Beispielsweise die gezielte Entspannung des Körpers. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen. Ein einfaches Mittel, was man anwenden könnte, wäre autogenes Training. Dabei sollte man jedoch immer beachten, dass jeder Mensch anders auf gewisse Einflüsse reagiert. Ein Erfolg mit einer solchen Methode ist also nicht vorprogrammiert. Je nach Person und körperlichen Gegebenheiten sollte hier ein passendes Programm erstellt werden. Viele Menschen nutzen auch den Sport, um sich vom Stress zu erholen. Eine Konzentrationsstörung wird in der Regel dann verstärkt auftreten, wenn dem Körper gar keine Erholungspausen gegönnt werden. Damit ist nicht nur die allgemeine Ruhephase, also das Schlafen, gemeint. Um wirklich dem Körper eine Ruhephase während des Schlafens zu ermöglichen, sollten Gedanken über den Alltag gestrichen werden. Die Kunst dabei ist es, genau dies auch in die Tat umsetzen zu können. Nur dann kann man einer Konzentrationsstörung auch wirklich vorbeugen. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei nicht um eine Heilung oder um ein direktes Entgegenwirken handelt, welches die Störung generell verhindert. Man spricht hier lediglich vom Ausgleich oder einer Entlastung des Körpers. Eine dauerhafte Überbelastung wird also auf kurz oder lang trotzdem zu einer Konzentrationsstörung führen können.

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